Literaturtipps A Markus Väth: Feierabend habe ich, wenn ich tot bin. Warum wir im Burnout versinken. Gabal, Frankfurt 2011, 19,90 Euro. Burnout steht am Ende einer Kette von gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fehlentwicklungen, so der Autor. Die Entgrenzung der Arbeit ist dabei ebenso ein Faktor wie das Prinzip Multitasking oder schlecht ausgebildete Chefs. Seine Forderung: eine menschlichere und damit letztlich produktivere Arbeitswelt. Christina Maslach, Michael P. Leiter: Die Wahrheit über Burnout. Springer, Wien 2001, 44,95 Euro. Die beiden Autoren gelten als Pioniere der Burnout-Forschung und räumten schon in der Originalausgabe von 1997 mit dem Mythos auf, der Betroffene alleine sei verantwortlich für seine Erschöpfung. DGFP e.V. (Hrsg.): Mit psychisch beanspruchten Mitarbeitern umgehen. Ein Leitfaden für Führungskräfte und Personalmanager. Praxispapier 6/2011, www.dgfp.de/wissen/praxispapiere Die Zunahme psychischer Probleme am Arbeitsplatz hat auch die Deutsche Gesellschaft für Personalführung (DGFP) erkannt. Mit ihrem aktuellen Praxispapier will sie Managern helfen, psychische Belastungen zu erkennen und mit betroffenen Mitarbeitern umzugehen. Rolf Rüttinger: Im Rausch der Geschwindigkeit. managerSeminare 155, Februar 2011, www. managerseminare.de/MS155AR02 In vielen Firmen wird nicht nur in turbulenten Ausnahmesituationen unter Hochdruck gearbeitet. Die langfristigen Folgen: kollektive Erschöpfung, mehr Fehler, fehlende Innovationskraft. Organisationsexperte Rolf Rüttinger erläutert Wege aus der Beschleunigungsfalle. Anja Dilk, Heike Littger: Das ausgebrannte Unternehmen. managerSeminare 125, August 2008, www.managerseminare.de/MS125AR03 Wenn in einem Unternehmen mehrere Mitarbeiter unter Burnout leiden, krankt meist die Organisation. Die Autorinnen schreiben über Ursachen und Symptome des organisationalen Burnouts.